Lederkombis

Was macht eine gute Lederkombi aus?

Zur Herstellung von Lederkombis wird z.B. Rind- und Känguruleder verwendet. Beide sind auch in dünner Ausführung zug- und reißfest. Neben dem Material ist die Verarbeitung für Haltbarkeit und Schutz entscheidend. Das Leder sollte mit dem Futter fest verbunden sein, damit es bei Stürzen nicht verrutscht. So wird die Gefahr von Verbrennungen minimiert. An exponierten Stellen wie Po und Schultern sollte eine Lederdoppelung vorhanden sein. Nähte sind bei allen Textilien die größten Schwachstellen, vor allem bei Lederkombis. Je weniger Einzelteile, desto besser. Alle sturzgefährdeten Zonen müssen mit Sicherheitsnähten aus Sicherheitsgarn versehen sein. Alle schmückenden Elemente sollten nur aufgesetzt und nicht integriert sein.

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Lederdoppelungen und Passform sind das A & O

Lederkombis sollten eng anliegen, aber dennoch Bewegungsfreiheit bieten. Falten dürfen ebenso wenig vorhanden sein wie drückende und zwickende Stellen. Protektoren erhöhen die Sicherheit und können im Bereich von Schultern, Ellenbogen, Wirbelsäule, Schienbeinen und Knien angebracht sein. Ein Protektor muss das Gelenk ganz umschließen, damit es sich beim Sturz nicht verdreht.

Hautsympathische Eigenschaften machen moderne lederkombis noch komfortabler. Mit antiseptischem Polyester- oder Baumwollnetzfutter erhöht sich der Tragekomfort erheblich. Perforierte Zonen an Armen, Beinen, Brust und Rücken sorgen für gute Luftzirkulation und regulieren die Schweißbildung. Reißverschlüsse, die an den Ärmelstulpen automatisch arretieren, sind besonders praktisch. Gute Kombis sollten an der Schulterpartie mit schlagabsorbierenden Kunststoffschalen ausgestattet sein und durch Stretchgewebe an Ärmeln und Kniekehlen nachgeben. Verstärkter Stretch im Schritt, Polsterungen oder Lederdoppelungen an Steißbein und Hüften, ein Neopreneinsatz im Nacken und Platz für einen Rückenprotektor haben sich bei Lederkombis ebenfalls bewährt.